Hardware

Geräte für das Funknetzwerk

Wir empfehlen

Aufgabe Gerät
Companion SenseCap T1000-E
Repeater Solar Repeater ELECROW ThinkNode M6

Wir selber haben in Benutzung:

gespendet durch Stiftung Zukunftsfonds Asse

Repeater

Typ Zustand Name im Mesh
Solar Repeater Elecrow ThinkNode M6 aktiver Test bei Axel G. elm-asse Neu 2
Solar Repeater Elecrow ThinkNode M6 im Lager

Handgeräte

Typ Zustand Seriennummer Name Firmware-Version
SenseCap T1000-E Nr. 1 so konfiguriert …3855 elm-asse SENSE 01 1.17.4-zephcore
SenseCap T1000-E Nr. 2 konfiguriert …4684 elm-asse SENSE 02 v1.17.1-d929643
SenseCap T1000-E Nr. 3 konfiguriert …8962 elm-asse SENSE 03 1.17.4-zephcore
SenseCap T1000-E Nr. 4 konfiguriert …0183 elm-asse SENSE 04 1.17.4-zephcore
SenseCap T1000-E Nr. 5 konfiguriert …0180 elm-asse SENSE 05 1.17.4-zephcore
SenseCap T1000-E Nr. 6 n.n. konfiguriert … elm-asse SENSE 06
SenseCap T1000-E Nr. 7 n.n. konfiguriert … elm-asse SENSE 07
SenseCap T1000-E Nr. 8 n.n. konfiguriert … elm-asse SENSE 08
SenseCap T1000-E Nr. 9 n.n. konfiguriert … elm-asse SENSE 09
SenseCap T1000-E Nr. 10 n.n. konfiguriert ..0 elm-asse SENSE 10
WIO Tracker L1 mit Akku und Gehäuse Nr. 1 Test
WIO Tracker L1 mit Akku und Gehäuse Nr. 2 in Betrieb mit *E3 und *E4 Repeater „elm-asse Kneitlingen" bei Janto Zusammenbau
WIO Tracker L1 mit Akku und Gehäuse Nr. 3 Repeater „elm-asse Wittmar 0"
WIO Tracker L1 mit Akku und Gehäuse Nr. 4
WIO Tracker L1 mit Akku und Gehäuse Nr. 5
WIO Tracker L1 mit Akku und Gehäuse Nr. 6
LILYGO T-Beam S3 (T-BEAM-SUPREME) Nr. 1 im Einsatz (*E1, *E2, *E3) #LTB001 Repeater „elm-asse Basis" bei Axel G. Zusammenbau
LILYGO T-Beam S3 (T-BEAM-SUPREME) Nr. 2 im Einsatz #LTB002 Repeater „elm-asse Freibad" bei Jürgen D. Zusammenbau

stationäre Geräte

Typ Zustand
? ?

zusätzliche Geräte

Typ Zustand
EcoWorthy Accu 12V 100Ah (Batt_AE7F) im Einsatz seit 10.09.2026 mit *E1 und *E3 bei Axel G.
EcoWorthy Accu 12V 100Ah (Batt_A0A6) im Einsatz für elm-asse Kneitlingen
EcoWorthy Accu 12V 100Ah aufgeladen, im Lager
EcoWorthy Accu 12V 100Ah aufgeladen, im Lager
Ladegerät für EcoWorthy Nr. 1 bereit, im Lager Sonderseite ECO-WORTHY Battery Charger
Ladegerät für EcoWorthy Nr. 2 bereit, im Lager
Heemol Wandler 12V auf USB 5V Nr. 1 im Einsatz, an *E2 und *E3
Heemol Wandler 12V auf USB 5V Nr. 2 im Einsatz, an *E4 und *E5
mmm Akku 12V 120Ah IP54 Test bei Axel G.
mmm Akku 12V 120Ah IP54 aufgeladen, im Lager

Einzelteile, zum Testen oder als Ersatz

Typ Zustand
Helmool 12V → USB-Wandler Nr. 3
Helmool 12V → USB-Wandler Nr. 4
Heltec T096 Nr. 1 im Test bei Axel G.
Heltec T096 Nr. 2
Heltec T096 Nr. 3
Heltec T096 Nr. 4
Heltec T096 Nr. 5
Bingfu Outdoor Antenne
868 MHz LoRa Antenne Outdoor SMA Stecker mit 2 m Kabel
Eightwood Antenne im Test bei Axel G.
Eightwood Antenne
USB-Netzteil im Test bei Axel G.
USB-Netzteil
USB-C Kabel 0,5m im Einsatz
USB-C Kabel 0,5m
USB-C Kabel 0,5m
USB-C Kabel 2m im Einsatz
USB-C Kabel 2m
10m aktiv USB-Kabel im Einsatz bei elm-asse Freibad
10m aktiv USB-Kabel
Bluetti Elite 30 v2 im Test bei Axel G
Auto-Ladekabel dazu
Dichtmittel im Einsatz
Dichtband im Einsatz
Spray Kontakt Chemie 70 SUPER in Benutzung
Spray Kontakt Chemie 70 Super im Lager

gespendet durch Axel G.

Repeater

Typ Aufgabe Zustand Name im Mesh
LILYGO T-Beam Repeater im Lager! bei Axel G.
Heltec V4 Repeater im Einsatz! bei Axel G. elm-asse Bismarkplatz
Heltec V3 Repeater im Lager! bei Axel G.
Heltec V3 (ESP32) Repeater im Einsatz bei Thomas Z. elm-asse T.Z.

Handgeräte

Typ Aufgabe Zustand Name im Mesh
SenseCap T1000-E Companion im Einsatz! bei Axel G. AxelMobil (zur Zeit leider verschollen!)
SenseCap T1000-E Companion im Einsatz! bei Axel G. SchElm-Net Testgerät
SenseCap T1000-E Companion im Einsatz! bei Axel G. Axels Zeph

Antennen!

Für die Optimierung deines 14-Knoten-Netzes in der Samtgemeinde Elm-Asse ist die Wahl der richtigen Antenne entscheidend. Antennengewinn (dBi) bedeutet bei Rundstrahlantennen (Omni) immer eine Veränderung der Abstrahlcharakteristik: Mehr dBi bedeutet nicht einfach „mehr Power", sondern presst das Funksignal flacher (wie eine flache Keks-Scheibe), während weniger dBi das Signal eher wie einen runden Donut in alle Richtungen (auch nach oben und unten) verteilen.

Hier ist die perfekte Aufteilung der Antennentypen für die beiden Standort-Kategorien:

1. Für die 6 Höhen-Backbones (Elm, Asse, Roklum etc.)

Auf den Bergen und Hügeln benötigst du Antennen, die das Signal flach über die weiten Distanzen bis in die Täler schießen.

  • Empfohlener Antennentyp: Fiberglas-Omniantenne mit 5,0 bis 5,8 dBi
  • Warum dieser Wert? Ein Gewinn von ca. 5,5 dBi ist der absolute Sweet-Spot für Höhenstandorte. Das Signal wird stark genug gebündelt, um die Kilometer bis zum nächsten Dorf mühelos zu überbrücken.
  • Warum nicht mehr dBi (z. B. 8 oder 10 dBi)? Höhere Gewinne pressen das Signal zu flach. Wenn dein Repeater oben auf der Asse oder dem Elm steht und das Signal extrem flach gerichtet ist, schießt der Funkstrahl ungenutzt über die direkt darunterliegenden Dörfer (wie Wittmar oder Ampleben) hinweg. Du hättest im schlimmsten Fall direkt am Fuß des Berges kein Netz mehr.
  • Material: Robustes Fiberglas (GFK), da diese Knoten dauerhaft Wind, Wetter und UV-Strahlung ausgesetzt sind.

2. Für die 8 lokalen Orts-Hubs (Schöppenstedt, Denkte, Dahlum etc.)

In den Dörfern und im Stadtgebiet von Schöppenstedt hast du es mit Bebauung, Bäumen und Höhenunterschieden innerhalb des Ortes zu tun.

  • Empfohlener Antennentyp: Fiberglas- oder Gummi-Omniantenne mit 2,0 bis 3,0 dBi
  • Warum dieser Wert? Diese Antennen strahlen in einer runden Donut-Form ab. Das Signal geht auch schräg nach oben und unten weg. Das ist ideal, um aus den Straßen heraus die Sichtverbindung hoch zu den Repeatern auf dem Elm oder der Asse zu halten. Zudem dringen diese Signale durch ihre Form oft besser durch Häuserwände und verteilen sich gleichmäßiger in verwinkelten Gassen.
  • Bauform: Hier reichen oft schon kleinere, unauffälligere Antennen (ca. 15–20 cm lang), die sich leicht an Dachrinnen oder Balkonen montieren lassen.

3 wichtige Praxistipps für den Antennenbau

  1. Das Kabel ist der größte Feind (Dämpfung): Verwende bei 868 MHz extrem dämpfungsarme Koaxialkabel (mindestens LMR-200, besser LMR-400 oder Hyperflex 5/7). Halte das Kabel zwischen dem MeshCore-Gerät und der Antenne so kurz wie möglich (am besten unter 1 bis 2 Meter). Jeder Meter schlechtes Kabel frisst den Gewinn deiner Antenne sofort wieder auf.
  2. Freie Sicht: Die Antenne muss die Umgebung „sehen". Eine 5,8 dBi Antenne auf dem Elm bringt gar nichts, wenn sie hinter einer dicken Baumkrone oder unter Dachpfannen montiert ist. Sie muss frei über die Dach- oder Baumkante ragen.
  3. Wasserdichtigkeit: LoRa-Frequenzen reagieren extrem empfindlich auf Feuchtigkeit in den Steckverbindungen (N-Typ oder SMA). Wickle alle Außenstecker zwingend mit selbstverschweißendem Isolierband (Kautschukband) ein und schütze sie zusätzlich mit normalem Isolierband vor UV-Strahlung.

Blitzschutz

1. Kabelstecker (Die richtigen Verbindungen)

An den Höhenstandorten solltest du komplett auf die kleinen, empfindlichen SMA-Stecker im Außenbereich verzichten. Der Industriestandard für den Außenbereich heißt N-Type (N-Stecker). Sie sind massiver, mechanisch extrem stabil und von Natur aus wetterbeständiger.

  • Verbindung an der Antenne: Fast alle professionellen Fiberglas-Antennen haben an der Unterseite eine N-Buchse (N-Female). Du benötigst am Kabel also einen N-Stecker (N-Male).
  • Kabel-Empfehlung: Nutze für die kurzen Wege (1 bis 3 Meter) zwischen Gehäuse und Antenne LMR-200 oder Hyperflex 5 Kabel. Diese lassen sich noch gut biegen. Wenn das Kabel länger als 5 Meter sein muss, nimm zwingend das dickere LMR-400 oder Ecoflex 10, um Signalverluste zu minimieren.
  • Verbindung zum Gehäuse: Am wetterfesten Gehäuse der Elektronik montierst du eine N-Einbaubuchse mit Pigtail (meist auf U.FL oder IPEX4, je nachdem, ob du ein RAK-Board oder ein anderes nutzt).

2. Blitzschutz-Komponenten (Surge Protector)

Ein Blitzschutz für LoRa-Antennen leitet hohe Spannungen (z. B. durch statische Aufladung bei Gewittern oder nahe Einschläge) über ein Erdungskabel in den Boden ab, bevor sie das MeshCore-Gerät erreichen.

  • Komponente: N-Typ Blitzschutzpatrone / Gas Discharge Tube (GDT) Surge Protector (DC bis 3 GHz oder 6 GHz).
  • Funktionsweise: Im Inneren sitzt eine kleine Gaspatrone. Steigt die Spannung auf dem Antennenkabel schlagartig an, zündet das Gas und schließt die Überspannung gegen das Erdungsgehäuse kurz.
  • Wichtige Montage: Der Blitzschutz wird direkt zwischen Antenne und Gehäuse geschraubt. Er besitzt eine Erdungsschraube. Von dieser Schraube musst du ein dickes Kupferkabel (mindestens 6 mm², besser 16 mm²) an den Blitzschutz des Gebäudes, an einen Erdungsmast oder einen tief in den Boden geschlagenen Kreuzerder leiten. Ohne diese echte Erdung ist der Protektor nutzlos!

3. Konkrete Produktempfehlungen

Für die 6 Höhen-Backbones (Starke Bündelung & Reichweite)

  • RAKwireless 5.8 dBi Fiberglas-Antenne (868 MHz): Die absolute Standard-Empfehlung. Sie ist extrem robust, wird direkt mit passenden Mastschellen geliefert und hat exzellente Werte im 868-MHz-Band.
  • Interline Horizon 868 MHz (5.4 dBi): Ein polnischer Qualitätshersteller. Die Antenne ist extrem schmal, bietet hervorragende Windlast-Werte (wichtig für den Elm-Kamm) und hält über Jahre absolut dicht.

Für die 8 Orts-Hubs (Breitere Abstrahlung im Tal)

  • RAKwireless 3.0 dBi Fiberglas-Antenne: Die kleine Schwester der 5.8er. Perfekt für die Montage an einer Dachrinne oder einem Balkon in Schöppenstedt oder den Dörfern, um den „Donut-Effekt" für die Täler zu nutzen.
  • Paradox 2.5 dBi Omni-Antenne: Eine sehr kurze, unauffällige Fiberglas-Antenne, die sich ideal für unauffällige Montagen an Häuserwänden eignet.

Bewährte Blitzschutz-Protektoren

  • RAKwireless Lightning Arrestor (N-Male to N-Female): Passt perfekt in das RAK-Ökosystem und wird einfach direkt unten an die Antenne geschraubt.
  • AL-NMNFB-6 von L-Com: Der unangefochtene Industrie-Standard für Blitzschutz im Funkbereich, extrem zuverlässig mit austauschbarer Gaspatrone.

Profi-Tipp zum Wetterschutz: Das „HanseMesh-Duo"

Egal wie gut die N-Stecker gummiert sind: Wasser findet bei Starkregen und Wind auf den Höhenzügen immer einen Weg. Nutze das Prinzip der zweifachen Abdichtung:

  1. Wickle die Steckverbindung zuerst stramm mit selbstverschweißendem Kautschukband (z. B. 3M Scotch 23) ein. Dieses verschmilzt zu einer absolut wasserdichten Gummihülle.
  2. Wickle darüber eine Schicht normales, UV-beständiges Isolierband (z. B. 3M Scotch Super 33+). Das Kautschukband ist nämlich nicht UV-fest und würde durch die Sonne mit der Zeit spröde werden.

FAZIT

Die Antennen- und Kabelplanung steht damit fest. Mit den N-Steckern, dem LMR-200/400 Kabel und den Gasentladungs-Blitzschutzpatronen ist unsere Hardware auf den Höhenzügen des Elms und der Asse bestens gegen Wind, Wetter und Gewitter geschützt.

Durch die Kombination aus den 6 starken 5.8 dBi Backbones auf den Erhöhungen und den 8 breit streuenden 3.0 dBi Orts-Hubs in den Tälern haben wir das perfekte Fundament für ein stabiles, ausfallsicheres Mesh-Netzwerk in der gesamten Samtgemeinde Elm-Asse gelegt.

Eine Übersicht über viele weitere mögliche Geräte